Hand in Hand für die gute Sache
Kleidersammlung des Sozialen Dienst des DIAKO Krankenhauses Bremen für Anziehungspunkt der Inneren Mission wieder voller Erfolg – und findet zukünftig zweimal jährlich statt
Der Soziale Dienst des DIAKO Krankenhauses Bremen und der Sozial-Kleiderladen Anziehungspunkt des Vereins für Innere Mission in Bremen kooperieren bereits seit mehreren Jahren. Auch zu Beginn dieses Jahres fand die Kleidersammlung des DIAKO wieder statt, bei der Mitarbeitende gut erhaltene aussortierte Kleidung für den Anziehungspunkt spenden konnten. „Für viele Mitarbeitende ist das inzwischen ein fester Termin im Jahr und die Kleidung wird schon lange dafür gesammelt“, sagt Havva Cici vom Sozialdienst des DIAKO. In diesem Jahr sei die Spendenmenge besonders groß gewesen, im Vergleich zum letzten Jahr wurde der Umfang der Spenden wieder erhöht. „Ein riesiges Dankeschön an alle, denen wir dieses tolle Ergebnis zu verdanken habe“, sagt Cici zu ihren Kolleginnen und Kollegen. Zukünftig wird die Sammlung übrigens zweimal jährlich durchgeführt, im Februar und im Oktober. „Die Kolleginnen und Kollegen bringen so viele Spenden vorbei, diese Aktion wird so gut angenommen, dass wir sie gerne erweitern und zweimal im Jahr durchführen möchten“, so Cici.
Die Kleidung wurde in mehreren Ladungen mehrere Tage lang vom Anziehungspunkt abgeholt. Der Sozial-Kleiderladen versorgt jährlich etwa 14.000 Menschen in Bremen mit Kleidung. Freitags ist der Anziehungspunkt speziell für wohnungslose Menschen geöffnet. Auch die Patienten des DIAKO Krankenhauses können übrigens die Angebote des Anziehungspunktes in Anspruch nehmen. Denn wenn ein Notfall auf einer der Stationen aufgenommen wird und keine Kleidung mitgebracht wurde, stellt der Anziehungspunkt ein entsprechendes Paket zusammen. „Es kommt immer wieder vor, dass wir Notfälle auf unseren Stationen aufnehmen, die nicht ausreichend Kleidung mitbringen, weil es schnell gehen muss“, schildert Havva Cici Erfahrungen aus dem Krankenhausalltag. In solchen Fällen wende sich das Krankenhaus an den Anziehungspunkt und gebe Größe, Alter und Geschlecht der Person durch. „Wir stellen auf Grundlage dieser Angaben dann ein Paket mit Kleidung für die betreffende Person zusammen“, beschreibt Gabriele van Sterkenburg, Leitung des Anziehungspunktes, das Procedere. Sie ergänzt: „Die Ehrenamtlichen nehmen diese Aufgabe mit großer Freude wahr, weil sie hier konkret und bedarfsgerecht helfen können. Sie wissen, dass ihre Unterstützung direkt bei Menschen ankommt, die sich in einer besonders schwierigen Lebenssituation befinden.“
Der eigene Fahrdienst des DIAKOs hole die Kleidung anschließend ab. „Das funktioniert sehr gut“, lobt van Sterkenburg.
Die Kooperation ist also für beide Seiten ein Gewinn – ob Kleidung für Notfälle oder Sammlung zugunsten des Anziehungspunkts, die beiden diakonischen Einrichtungen arbeiten Hand in Hand zusammen.
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