Hoffnung für Osteuropa

Seit vielen Jahren ermöglicht die Kollekte Hoffnung für Osteuropa für Kirche und Diakonie wichtige Projekte und Kontakte.

Die Aktion Hoffnung für Osteuropa setzt Zeichen der Hoffnung für ein soziales Europa. Trotz des wirtschaftlichen Wachstums in Europa bleiben viele Menschen in Osteuropa von der Entwicklung ausgeschlossen. Insbesondere Menschen mit Behinderungen, ältere oder arbeitslose Menschen und Menschen im ländlichen Raum sind weiterhin auf Unterstützung durch diakonische Initiativen und Einrichtungen angewiesen.

Die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" wird seit 1994 deutschlandweit von Diakonischen Werken und Landeskirchen durchgeführt. Zwischen Ost und West sind in den vergangenen Jahren starke Partnerschaften durch die Aktion gewachsen. Durch die Spenden und Kollekten der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" werden wichtige sozialdiakonische Projekte in Osteuropa ermöglicht.

Unsere Aktion 2021 - Sozialdiakonie in Riga (Lettland)

Im Rahmen der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" 2021/2022 bittet das Diakonische Werk Bremen e.V. um Spenden und Kollekten für die sozialdiakonische Arbeit der Jesus-Gemeinde in Riga.

Die Jesus-Gemeinde Riga mit ihren rund 800 Mitgliedern liegt zentral in der lettischen Hauptstadt. Da viele Menschen in Riga nur wenig verdienen und daher in großer Armut leben, hat die Gemeinde vor 25 Jahren entschieden, eine Diakonie-Sozialstation aufzubauen. Diese bietet ein kleines Altenheim, einen Kindergarten, Hausbesuche, eine Kleiderkammer und eine Apotheke. Diese Angebote werden nach wie vor rege genutzt und sind nur dank des großen ehrenamtlichen Engagements von 30 Freiwilligen vor Ort und der finanziellen Unterstützung zahlreicher Partnerorganisationen aus ganz Deutschland möglich.

Spendenkonto der Diakonie Bremen: IBAN DE66 5206 0410 0006 4075 10
Stichwort: Hoffnung für Osteuropa Riga

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Eine Mitarbeiterin steht in der Apotheke der Sozialstation in Riga.
Foto: Regina Bukowski

Aktuelles aus Riga in unserem Magazin:


Rückblick: Hoffnung für Osteuropa 2020

Gegen die Diskriminierung von Kindern mit Behinderung in Albanien

 

Albanien mit seinen knapp 3 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Ländern Europas. Obwohl die Geselligkeit zum alltäglichen Leben in dem südosteuropäischen Land gehört, sind kranke und behinderte Menschen in der Öffentlichkeit kaum zu sehen. Sie werden aus Scham versteckt.

Um etwas gegen das kulturelle Stigma zu unternehmen, dass Kinder mit Behinderungen eine Schande für die Familie seien und geheim gehalten werden müssten, unterstützen wir im Rahmen der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ eine christliche Gemeinde. Sie setzt sich dafür ein, dass die betroffenen Familien ein menschenwürdiges Leben führen und durch eine Behinderung keine Ausgrenzung, sondern Teilhabe erfahren.

Bei dem Projekt „Special Needs“ werden in der Großstadt Durrës Familien mit beeinträchtigten Kindern eingeladen, um vielfältige Unterstützung zu erfahren. So gehört bei den Treffen ein warmes Essen (manchmal das einzige warme Essen in der Woche) ebenso dazu, wie individuelle Unterstützung bei Lebens- und Erziehungsfragen oder Beratung in prekären Lebenslagen. Die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde besuchen außerdem regelmäßig ein staatliches Behindertenheim, um die Mitarbeitenden dort zu unterstützen.  


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