Gemeinsam für ein soziales Bremen: Unser Jahresbericht 2025
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
es gibt Momente in dieser Stadt, in denen zur spüren ist: Ja, da ist Bewegung, da kommt etwas auf den Weg. Da sehe ich was möglich ist, wenn Menschen und Organisationen über eigene Grenzen hinausschauen und etwas tun, weil es getan werden muss. Die großen Themen wie Wohnungslosigkeit, Einsamkeit, Fragen der Teilhabe und der sozialen Gerechtigkeit – diese Herausforderungen lassen sich nicht allein lösen. Nicht von einem Träger. Nicht von einem Verband. Nicht von der Politik. Und vor allem nicht ohne die Zivilgesellschaft. Nur gemeinsam.
„Gemeinsam für ein soziales Bremen" ist für uns kein Slogan. Es ist eine Überzeugung – und unsere Grundvision für die Zukunft dieser Stadt. Nur gemeinsam finden wir Antworten auf die Fragen und Herausforderungen unserer Zeit.
Wir erleben bereits viel Gemeinsamkeit: zwischen unseren Mitgliedsorganisationen, zwischen Verbänden, zwischen Hauptamt und Ehrenamt, zwischen Stadtgesellschaft und Politik. Auch dieser Jahresbericht erzählt davon. Er zeigt, was entsteht, wenn Träger über organisationale Grenzen hinausschauen, wenn Verbände zusammen agieren – und wenn Menschen und Ihre Lebenswelten im Mittelpunkt stehen.
Und doch wissen wir: Was wir erleben, ist erst der Anfang. Die Herausforderungen unserer Zeit – soziale Ungleichheit, Einsamkeit, Wohnungsnot, die Frage nach einem gerechten Zusammenleben – verlangen mehr. Mehr Vertrauen über Grenzen hinweg. Mehr Mut zur gemeinsamen Verantwortung. Mehr Bereitschaft, nicht nur das eigene Terrain zu pflegen, sondern das Ganze im Blick zu behalten. Es verlangt auch Offenheit, ganz neue Wege zu gehen.
Diese Vision trägt uns. Sie ist unbequem, weil sie Offenheit fordert. Aber sie ist auch das Stärkste, was wir haben.
Dieser Bericht ist eine Einladung – an alle, die in Bremen Verantwortung tragen: in der Politik, in Organisationen, in Nachbarschaften.