29.11.2021

Menschen helfen als Lebensmotto

Marcus Heine engagiert sich als Vorsitzender beim Verein Nordbremer Lebensmittelhilfe

 

Durch die Bereitstellung von Lebensmitteln, die der Verein Nordbremer Lebensmittelhilfe von Lebensmittelmärkten, Bäckereien und kleineren Geschäften als Spende bekommt, versuchen die Ehrenamtlichen die Not vieler Menschen mit wenig Geld in Bremen-Nord zu lindern. Der Verein ist ein neues Mitglied im Diakonischen Werk Bremen e.V.

Von morgens bis abends engagiert

„Ein ähnliches Projekt ist vor vielen Jahren als Nordbremer Tafeln gestartet – leider war das aber nicht von Dauer“, erinnert sich Marcus Heine, der erste Vorsitzende des Vereins. Weil es aber viele Menschen mit wenig Geld in Bremen-Nord gab, denen man helfen wollte, sei schließlich 2002 die Nordbremer Lebensmittelhilfe gegründet worden. Seit 2005 ist Marcus Heine mit dabei – von morgens bis abends. „Ich möchte anderen Menschen helfen, ich stehe zu 100 Prozent zu dem, was wir hier gemeinsam im Verein machen. Menschen helfen Menschen - das ist mein Lebensmotto.“

 

Rund 600 Menschen nutzen das Angebot

Die Nordbremer Lebensmittelhilfe versorgt jede Woche rund 600 Menschen mit Lebensmitteln, die unter anderem von Läden wie EDEKA, REWE, Kaufland, Netto, EDEKA MIOS Foodcenter, Stärkebäcker, Beckmann`s, und Aldi gespendet werden. „Wir haben Montag bis Freitag geöffnet – jeden Tag, außer Mittwoch, können bedürftige Menschen Lebensmittel bei uns abholen. Mittwochs beliefern wir ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind“, so Heine. Jede Familie, die ihre Bedürftigkeit nachweisen kann, zahlt 25 Euro im Monat und kann dafür zweimal in der Woche Lebensmittel abholen.  Das Geld wird für die laufenden Kosten des Vereins, wie zum Beispiel für die Kühlung und die Fahrzeuge zum Abholen der Lebensmittel genutzt. Die 50 Frauen und Männer, die sich im Verein engagieren, machen dies ehrenamtlich.

Unterstützung gesucht und gefunden

Der Verein war schon länger auf der Suche nach einem Kooperationspartner, um mehr Unterstützung zu bekommen. „Durch die Vermittlung durch Herrn Pastor Thiessen kamen wir mit dem Diakonischen Werk ins Gespräch“, sagt der Vorsitzende. Er sei froh, dass der Verein nun unter dem Dach der Diakonie eine neue Heimat gefunden habe. „Kürzlich wurde schon die Reparatur des defekten Kühlwagens durch die Corona-Nothilfe der Diakonie Bremen gefördert. Dafür sind wir sehr dankbar.“ 

 

Wer sich engagieren möchte, kann sich melden

In den letzten Monaten hat die Zahl der Lebensmittelspenden durch die Corona-Pandemie abgenommen – die Zahl der Bedürftigen jedoch nicht. Über die Unterstützung durch weitere Supermärkte würde der Verein sich sehr freuen. "Außerdem werden noch einige Ehrenamtliche gebraucht, die bei der Abholung der Lebensmittel und im Laden helfen möchten -  und auch mal eine schwere Kiste tragen und einen Kühlwagen fahren können."

Mehr zur Nordbremer Lebensmittelhilfe und der Kontakt unter
www.nordbremer-lebensmittelhilfe.com

 

Spenden: 

Nordbremer-Lebensmittelhilfe e.V.
IBAN: DE 0329 0501 0100 0164 2776
Bank: Sparkasse Bremen
Verwendung: Spende Nordbremer-Lebensmittelhilfe

Text: Ulrike Nachtwey und Regina Bukowski

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Magazin:


Kontakt für Rückfragen: