22.11.2021

Verantwortung übernehmen in Zeiten der Pandemie

Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe sagt kurzfristig ihr Bürgermahl ab

Die Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe (WKB) hat sich kurzfristig entschieden, das geplante Bürgermahl in der Oberen Rathaushalle mit bis zu 150 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Gesellschaft abzusagen. Damit will sie in Zeiten steigender Infektionszahlen als gutes Beispiel vorangehen.

Frank Imhoff, Vorsitzender der WKB, erläutert bedauernd: „Die Entwicklungen der Pandemie veranlassen uns, aus Verantwortung für uns alle unsere Kontakte freiwillig zu beschränken. Das gebietet auch der Respekt gegenüber den vielen Pflegekräften, die bei den zur WKB gehörenden Verbänden tätig sind und seit vielen Monaten am Limit arbeiten. Zum zweiten Mal das Bürgermahl abzusagen, ist bitter. Wir werden alternative Wege des Dankes an unsere Förderer suchen und finden. Trotz allem hoffen wir auf das Verständnis und die Treue unserer Spenderinnen und Spender.“

Spenden fließen wie geplant in drei besondere Projekte
Auch und besonders in Zeiten der Pandemie sind soziale Projekte auf die Förderung durch Spenden angewiesen. In diesem Jahr werden die Bremer Klinikclowns e.V. (Paritätischer), das Projekt #digital durchstarten für schulferne Jugendliche (DRK) und der Klimaschutz in Wohneinrichtungen für asylsuchende und zugewanderte Menschen (AWO) von der WKB gefördert.


Unter dem Dach der WKB vereint sind die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk und die Jüdische Gemeinde. Diese Organisationen erhalten die Hilfen aus den Spenden direkt und unmittelbar. Sie setzen die Spenden gezielt und unbürokratisch für an Not leidende Menschen in Bremen ein. Jährlich kommen Zuweisungen aus Haussammlungen, aus Toto-/Lotto-Mitteln und durch direkte Spenden auf das Konto 111 6060 (IBAN: DE68 2905 0101 0001 1160 60) bei der Sparkasse Bremen.

Text: Regina Bukowski

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Magazin:


Kontakt für Rückfragen: